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Ulm

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Am 24. September überquerte die Grande Armée den Rhein. Ihr Aufmarschgebiet war zwischen Mannheim und Straßburg. Die Soldaten sollten das Zentrum und den rechten Flügel der Grande Armée im Feldzug bilden. Im Norden trugen Soldaten aus Hannover und den Niederlanden den linken Flügel. Sobald der Feldzug begann, sollten die Armee in das Donautal vordringen und von dort aus ihre Schläge durchführen.

Am 8. Oktober wurden die ersten Gefechte des Feldzuges von 1805 geschlagen. Bei Wertingen, und einen Tag später bei Günzburg, fanden die ersten Vorgefechte statt. Bei Haslach-Jungingen kommt es zu einem größeren Gefecht aus dem sich die französischen Truppen erst mal zurückziehen müssen. Dennoch entschied sich Feldmarschall-Lieutenant von Mack seine Truppen enger um Ulm zu ziehen.

Aus der Schlacht von Elchingen am 14. Oktober ging Marschall Ney als Sieger hervor. Dies veranlasste General Mack sich nach Ulm zurück zuziehen. 27.000 österreichische Soldaten unter dem Kommando von Feldmarschall-Lieutenant von Mack ergaben sich am 20. Oktober den Franzosen. Napoleon war es gelungen in kürzester Zeit seine Truppen aus den Lagern an der Kanalküste nach Bayern zu bringen. Noch bevor sich österreichische und russische Truppen verbinden konnten, setzte er sich dazwischen und konnte die Festung Ulm von beiden Seiten unter Druck setzen. Dem glücklosen Mack blieb nichts anderes übrig, als sich zu ergeben. Bisher standen 2.000 gefallenen Franzosen Verluste von 4.000 Österreichern gegenüber, jedoch mehr als 60.00 Gefangene und 200 Kanonen konnten genommen werden. Auch wenn die Vorzeichen für den Feldzug von 1805 nicht gut standen, die Franzosen verkauften sich bisher ausgesprochen gut.