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Die Französische Revolution und die darauf folgende napoleonische Epoche haben auch musikalische Spuren hinterlassen. An dieser Stelle eine kleine Übersicht über Musik zum Thema:  | André Chenier Oper in vier Akten des italienischen Komponisten Umberto Giordano. Die Handlung der Oper findet zwischen 1789 und 1794 statt. Im Mittelpunkt der Oper steht der französische Dichter André Chénier und die Ereignisse bis zu seinem Tod 1794. Die Oper Andrea Chénier entstand in den Jahren 1894–95 und wurde am 28. März 1896 in der Mailänder Scala uraufgeführt. Besonders interessant ist ein Stück im ersten Akt: Während der französische Adel zu leisen Klängen tanzt, versammeln sich draußen die Revolutionäre und fangen an die Marseillaise zu singen. |  | Tschaikowsky: Overtüre 1812 Die Ouvertüre 1812 von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis stellt den Sieg Russlands in den napoleonischen Kriegen 1812 dar. Die französische Marseillaise spiegelt die anfänglichen französischen Siege im Krieg und die Besetzung von Moskau im September 1812 wider, während im Hintergrund ein russisches Lied immer lauter wird und die "französischen" Töne verdrängt. Unter den Klängen von Kanonen (in manchen Aufführungen echte Kanonen) und Hörnern hört man am Ende des Stücks die siegreiche russische Zarenhymne von Alexei Lwow. |  | Napoleon (A New Musical) Napoleon, The Musical ist ein Musical der Kanadier Andrew Sabiston und Timothy Williams (Komponist). Die Premiere fand am 23. März 1994 im Elgin Theatre in Toronto statt. In Europa feierte Napoleon 2000 im Londoner West End Premiere, wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder abgesetzt. Aus dieser Produktion stammt ein "Probeaufnahme" mit fünf Stücken des Musicals. Die kanadische Gesamtaufnahme ist nicht mehr im Handel erhältlich. Der wirtschaftliche Fehlschlag des Projekts sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität aus. Tatsächlich sind die Melodien und Texte recht eingängig und gerade an dem Thema interessierte Hörer können Gefallen daran finden. |
| La Révolution Francaise
"Chant du Départ" wird oft auch als Bruder der Marseillaise bezeichnet. Die Musik wurde von Étienne Nicolas Méhul 1794 komponiert, der Text stammt von Marie-Joseph Chénier. Das Stück wurde am 14. Juli 1794 zum ersten Mal gespielt. Napoléon bevorzugte Chant du Départ gegenüber der Marseillaise und machte das Stück zur Hymne des ersten Kaiserreichs. Auf dem Album finden sich insgesamt 11 Musikstücke, darunter auch die o.g. Marseillaise oder A Ca Ira, zum Thema Französische Revolution. |  | Wellingtons Sieg Wellingtons Sieg oder Die Schlacht bei Vittoria op. 91 von Ludwig van Beethoven. Johann Nepomuk Mälzel bat Ludwig van Beethoven, anlässlich Wellingtons Siegs in Spanien ein musikalisches Schlachtgemälde zu komponieren. Musikalisch liefern sich Franzosen und Engländer eine Schlacht. Rule Britannia charakterisiert die Engländer, während der Marlborough-Marsch für die Franzosen zu hören ist. Das Stück wurde in Wien am 8. Dezember 1813 uraufgeführt und entwickelte sich zu einem großen Erfolg. Wellingtons Sieg verarbeitet das britische Volkslied „Rule, Britannia!“ sowie einen französischen Marsch. Am Ende ist die britische Nationalhymne „God Save the King“ zu hören. Zehn Jahre bevor Beethoven Wellingstons Sieg schrieb, war er ein Anhänger der Franzzösischen Revolution und Bewunderer Napoleons, seine 3. Sinfonie war Napoleon gewidmet. Nach der Krönung Napoleons zum Kaiser war Beethoven schwer enttäuscht und sah die Ideale der Französischen Revolution verraten. |  | Prokofieff (Prokofiev): Krieg und Frieden (War and Peace) Der russische Komponist Sergei Prokofiew komponierte in den vierziger Jahren die Oper Krieg und Frieden, welche 1955 in Sankt Petersburg (Leningrad) uraufgeführt wurde. So wie die Romanvorlage ist Prokofievs Oper eine Herausforderung. Insgesamt sind 72 Rollen erforderlich um die Zeit von 1805 bis 1812 aus russischer Sicht darzustellen. Neben der Originalversion auf Russisch, gibt es eine französische Aufführung. |
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