Home arrow Biografien arrow Frankreich arrow Sérurier, Jean-Mathieu-Philibert

Napoleon Portal - Informationen über die napoleonische Epoche

Hauptmenü
Home
Journal de l'Empire
Suche
Termine
Napoleon Bonaparte
1769* - 1795
1796 - 1804
1805 - 1806
1806 - 1812
1813 - 1815
1815 - 1821†
Geschichte
Französische Revolution
Jahrestage
Biografien
Spuren
Orden und Medaillen
Materialien
Briefe & Berichte
Zeitungsartikel
Texte
Internet (Links)
Dokumente
Musik
Galerie
Galerie
Militär
Armeen
Organisation
Schlachten (Übersicht)
Literaturlisten
Französische Revolution
Trafalgar (1805)
Waterloo (1815)
Seekrieg
Romane (extern)
Community
Forum
Gästebuch
Projekt
Aktuell im Forum
Hinweise
Team
Impressum
Nutzungsbedingungen
Sérurier, Jean-Mathieu-Philibert Drucken E-Mail

Jean-Mathieu-Philibert Sérurier wurde am 8. Dezember 1742 im französischen Laon geboren und starb im Alter von  77 Jahren am 21. Dezember 1819 in Paris. Sérurier war ein französischer Revolutionsgeneral, Marschall und Pair von Frankreich.

1756 trat er als Leutnant in die Miliz ein und diente dort bis 1790 unter anderem in Hannover, Portugal und auf Korsika. 1760 wurde er im Siebenjährigen Krieg in der Schlacht bei Warburg verletzt.

Als in Frankreich die Revolution ausbrach war er Kapitän. Ab 1793 diente er unter General Biron in der italienischen Armee. Am 22. August 1793 wurde er Brigadegenral, zwei Jahre später Divisionsgeneral.

Er diente in Italien unter Napoléon und beeindruckte diesen vor allem beim Sieg bei Mondovi, der Belagerung Mantuas und dem Abschluss der Wurmsers Kapitulation am 2. Februar 1796. Nach weiteren erfolgreichen Schlachten besetzte er Graz und tat sich in der Schlacht bei Arcola so hervor, dass Napoléon ihm die Ehre zuteil werden ließ, 22 erbeutete Fahnen nach Paris zum Direktorium zu bringen. Zurück in Italien erhielt er daraufhin das Oberkommando über die venezianischen Provinzen.

Am 24. September 1798 wurde Sérurier zum Generalinspekteur der Infantrie ernannt und vertrieb 1799 die Engländer und Neapolitaner aus Livorno. Anschließend wurde er jedoch von den Russen unter Suwarow gefangen genommen. Nach seiner Rückkehr nach Paris unterstützte er Napoleon beim Staatsstreich vom 18. Brumaire des republikanischen Kalenders (9. November 1799), der das Ende des Direktoriums und damit auch der Französischen Revolution bedeutete. Napoléon Bonaparte wurde daraufhin erster Konsul und praktisch Alleinherrscher. Napoléon ernannte Sérurier am 25. April 1804 zum Gouverneur der Invaliden und am 19. Mai zum Marschall von Frankreich.

1809 erhielt Sérurier bei der Landungsexpedition der Engländer auf der Insel Walcheren das Generalkommando der Pariser Nationalgarde, musste aber nicht eingreifen, weil sich die Engländer infolge der Maßnahmen, die Bernadotte ergriffen hatte, zurückzogen.

1814 stimmte er im Senat für das Ende des Kaisertums und erhielt unter Ludwig XVIII. den Titel eines Pairs von Frankreich. Diesen Titel verlor er jedoch nach der zweiten Restauration, da er sich Napoléon nach dessen Rückkehr ergeben gezeigt hatte. Sérurier starb am 21. Dezember 1819 in Paris.

Quellen:

 
< Zurück   Weiter >
© 2003-2009 www.napoleon-portal.de, Bonn ISSN 1864-9971

all-inkl.com webhosting