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In der Organisation der französischen Armee stand die Division an oberster Stelle. Sie entwickelte sich aus dem Umstand heraus, dass die Linientaktik bei den französischen Armeen nicht mehr angewandt werden konnte. Während in den bis zur Revolution stattfindenden Gefechten die Armee als ganzes in einer Schlacht kämpfte, brauchte man für den Kampf in Kolonnen und Abteilungen eine neue Organisation. Ein weiterer Grund für die neue Organisation war die Logistik. Die Versorgung und Verpflegung einer großen Armee gestaltete sich immer schwieriger und so sollten sich kleinere Organisationseinheiten selbst versorgen. So wurde während der Revolution die Division eingeführt. Die Division war ein militärischer Großverband mit verschiedenen Truppengattungen der weitgehend selbstständig operieren konnte. Das "Gefecht der verbundenen Waffen" war die für das Gefecht zugrunde liegende Taktik der Division. Das Ineinandergreifen der verschiedenen Truppengattungen, die Aufhebung von Nachteilen einer Waffe durch die Stärken einer anderen, war entscheidend für das Erreichen der militärischen Ziele. So waren auch in den großen Infanteriedivisionen Artillerie und Kavallerie integriert. Noch während der napoleonischen Kriege wurde diese Organisation von anderen Nationen adaptiert. Nachdem die Divisionen in der französischen Armee immer größer wurden, fasste man Divisionen zu Korps zusammen. Eine Division bestand aus zwei bis drei Brigaden. Die Brigade bestand normalerweise aus sechs Bataillonen, es gab jedoch auch Brigaden mit mehr oder weniger Bataillonen. 1808 wurde zwischen Brigade und Bataillon die Regimentsebene gezogen. Ein Regiment umfasst mehrere Bataillone. In vielen Fällen waren die selbstständigen Bataillone direkt einer Brigade untergeordnet.
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