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Österreich war aus vielen Gründen ein erbitterter Feind des revolutionären Frankreichs gewesen. Einerseits fürchtete man natürlich die aus der Revolution heraus entstandenen Ideen, auf der anderen Seite gab es mit der Hinrichtung der österreichischen Marie Antoinette ganz persönliche Ablehnungen. Kaiser Franz I. befürchtete aber vor allem den Zusammenbruch seines gewaltigen Reiches unter dem Druck der Franzosen. Deutschland, Holland, Ungarn, Italien und die Balkanländer standen gegen Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend unter der Kontrolle von Österreich und waren natürlich sehr anfällig für das revolutionäre Gedankengut aus Frankreich. Um dieses gewaltige Reich beherrschen zu können, stand Österreich eine gewaltige Armee zur Verfügung. Doch der österreichische Konservatismus schlug sich auch auf dem Schlachtfeld nieder. Mit althergebrachten Taktiken konnte man gegen die zahlenmäßig weit unterlegenen Franzosen nicht mehr gewinnen.Erst bei der Schlacht bei Aspern-Essling im Jahre 1809 brachte der Paradigmenwechsel erst Erfolge und Napoleon konnte erfolgreich die Stirn geboten werden. |