Als Montagnards werden die Anhänger der Bergpartei (Berg = französisch Montagne) bezeichnet. Der Name Bergpartei leitet sich dabei nicht von der geografischen Herkunft, sondern von den obersten Sitzen des Nationalkonvents ab. Zu den berühmtesten Führern der Bergpartei gehörten Danton, Marat und Robespierre.
In der Bergpartei versammelten sich verschiedene Richtungen und Ansichten, eine bestimmte politische Einordnung ist daher kaum möglich. Gemeinsames Ziel war es die im Nationalkonvent herrschenden Girondisten zu schwächen. Anders als ihre verhassten Gegner setzten die Montagnards Gewalt ein und entwickelten sich zur radikalsten Partei der französischen Revolution.
Im Kampf gegen die Girondisten entwickelten sich die Montagnards zur stärksten Kraft in den Jakobinerclubs. Als Reaktion auf das Koblenzer Manifest des österreichisch-preußischen Oberbefehlshabers, welches die bedingungslose Restauration der Monarchie forderte, begann die blutige Zeit der Terrorherrschaft. Ab 1793 gelang es die gemäßigten Girondisten aus den wichtigen Positionen zu verdrängen. Im März des gleichen Jahres wurden die Führenden Köpfe der gegnerischen Partei verhaftet und im Oktober hingerichtet.
Nach Robespierres Tod am 28. Juli 1794 verlor die Bergpartei an Bedeutung.