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Napoleon Bonaparte
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Hier seht ihr eine Übersicht der Jahrestage im Monat Maerz. Wenn Ihr Ergänzungen oder Korrekturen habt, dann würden wir uns sehr über Eure Hilfe freuen! Postet den Termin einfach im Forum oder sendet eine Mail an kontakt@napoleon-portal.de. Die Quelle der untenstehenden Liste ist die Napoleon-Chronik unserer Themenseite Line of Battle - Seekrieg gegen Napoleon.

  • 13.3.1763

    Guillaume Marie Anne Brune, französischer Marschall, wird am 13. März 1763 in Brive la Gaillarde (Corrèze) geboren.



  • 7.3.1787

    Arthur Wellesley tritt am 7. März 1787 in das 73. Infanterie-Regiment ein. Damit beginnt seine beispiellose militärische Karriere.



  • 2.3.1792
    Leopold II. stirbt unerwartet am 2. März 1792 und macht den Weg frei für Franz II.


  • 2.3.1796

    Das Direktorium ernennt den 27 Jahre alten Napoleon Bonaparte zum Oberbefehlshaber der Italienarmee. Die Entscheidung des Direktoriums sollte jedoch nicht überbewertet werden, sah man doch in Italien nur einen Nebenkriegsschauplatz. Jourdan und Moreas sollten Österreich in Deutschland schlagen und der Italien- Feldzug nur ein Ablenkungsmanöver werden.



  • 9.3.1796

    Napoleon heiratet Joséphine de Beauharnais in der Rue d'Antin 3, dem Rathaus des 2. Arrondissements. Napoleon hatte keine Geburtsurkunde, Korsika war von den Engländern besetzt, so musste er sich das Dokument von seinem Bruder Joseph ausleihen.



  • 24.3.1801
    Zar Paul I. wird ermordet. Sein Sohn besteigt als Alexander I. den Thron.

  • 27.3.1802

    England und Frankreich unterzeichnen den Frieden von Amiens. Die Friedensbedingungen sind besonders in England unpopulär, so sollen wertvolle Stützpunkte wie Kapstadt, Malta und Menorca zurückgegeben werden. Während Menorca tatsächlich von England geräumt wird, geraten Frankreich und England über Malta in Streit. Die Engländer weigern sich Malta zu verlassen, das Napoleon selbst den vereinbarten „Status Quo“ auf dem europäischen Festland nicht einhält.



  • 16.3.1803

    Der Frieden von Amiens hält kein Jahr und England erklärt Frankreich wieder den Krieg. Der Krieg kam auch für die Franzosen nicht überraschend, doch konnte der gewaltige Vorsprung der englischen Kriegsflotte in dem knappen Friedensjahr nicht verringert werden. Den 42 französischen Linienschiffen stehen mehr als doppelt soviel Schiffe auf englischer Seite gegenüber. Bereits am Tag der Kriegserklärung verlassen englische Geschwader ihre Heimathäfen und die Blockade der französischen Häfen fortzusetzen.



  • 14.3.1804

    Unter dem Kommando von Brigadegeneral Michel Ordener marschieren französische Soldaten in das badische Ettenheim ein um Louis Antoine Henri de Bourbon-Condé, den Herzog von Enghien, festzunehmen. An ihm sollte, nach dem misslungenen Attentat auf Napoleon Bonaparte, ein Exempel an den Bourbonen statuiert werden. Es gelingt den Franzosen den Herzog zu entführen. Dieser Akt stieß in ganz Europa auf großen Widerstand. Viele glauben, dass diese Entführung ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Koalition gegen Napoleon war. Innenpolitisch hatte Napoleon durch diese Untat jedoch der royalistischen Bewegung in Frankreich einen gewaltigen Dämpfer versehen.



  • 30.3.1805

    Der französischen Flotte gelingt in einem günstigen Augenblick der Ausbruch aus dem Hafen von Toulon. Vor der spanischen Küste vereinigen sich die spanische und französische Flotte und setzen Kurs in die karibische See. Dort sollte Admiral Villeneuve britische Besitzungen angreifen, er hatte für diesen Zweck unter anderem 12.000 Soldaten eingeschifft, um die Royal Navy aus dem Kanal zu locken. Danach sollte er sich umgehend mit der französischen Atlantikflotte in Brest vereinen um für wenige Tage die Herrschaft über den Kanal zu erlangen und damit den Weg für eine Invasion Großbritanniens freizumachen. Admiral Nelson nahm mit 9 Linienschiffen und zwei Fregatten die Verfolgung auf.



  • 20.3.1811

    Ein lang ersehnter Wunsch des französischen Kaisers geht in Erfüllung: Napoleon II., der König von Rom, wird geboren. Er entstammt aus Napoleons Ehe mit Erzherzogin Marie-Louise. Napoleon setzt große Hoffnungen in seinen Erben, der Grundstein einer Dynastie sollte gelegt werden. Der Enkelsohn des österreichischen Kaisers ist vielleicht auch ein weiterer Garant für den Frieden mit Kaiser Franz I.



  • 1.3.1815

    Napoleon erfuhr in seinem Exil auf Elba, dass Republikaner und Bonapartisten gegen den neuen König Ludwig XVIII konspirierten. Der abgesetzte Kaiser sieht seine Chance und landet am 1. März 1815 im Golf von Juan. Mit nur 1000 Mann marschiert er auf Paris zu und tatsächlich gelingt es ihm den Thron ohne einen einzigen Schuss zu erobern. In den nächsten Monaten zieht er mehr als 500.000 Soldaten zusammen, denn die Siegermächte zweifeln keine Sekunde und setzen ihre Heere gegen ihn in Bewegung. Gleichzeitig setzt eine gewaltige Kampagne gegen Napoleon ein und jede Art von Frieden mit Bonaparte wird ausgeschl0ssen.



  • 8.3.1815

    Oberst La Bédoyere läuft in Grenoble mit seinem Regiment zu Napoleon über.



  • 11.3.1815

    Napoleon sucht die Vertreter der Stadt Lyon auf und versucht diese für sich zu gewinnen. In Lyon erfährt er auch, dass der Wiener Kongress noch nicht beendet ist. Napoleon ist sich sicher, er wird in kürzester Zeit wieder gegen ganz Europa Krieg führen. Seine einzige Hoffnung ist die Wiedererweckung des revoutionären Geistes um diesen, wie vor mehr als zwei Jahrzenten vorher, gegen die anderen Staaten einzusetzen.



  • 13.3.1815

    Gegen Napoleon wird in Wien eine Achterklärung ausgesprochen. Nach Meinung der in Wien versammelten Diplomaten hat Napoleon mit dem Verlassen seines Exils sämtliche Rechtsansprüche verloren und sich selbst aus den bürgerlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen ausgeschlossen. Als Feind und Störer der Ruhe der Welt hat er sich damit den öffentlichen Strafgerichten preisgegeben. Mit dieser Deklaration haben die Verbündeten eindeutig dargelegt, dass sie an keiner friedlichen Lösung mit Napoleon interessiert sind. Das ist gleichzeitig eine schwere Hypothek für Napoleon, denn damit sind ihm und seinem Umfeld klar geworden, dass es keinen Frieden mit einem napoleonischen Frankreich geben wird.



  • 20.3.1815

    Die Acht-Erklärung erscheint zum ersten Mal in Paris. Napoleons Gegner sind bemüht das Dokument zu verbreiten. Der Inhalt ist eindeutig: Solange Napoleon an der Macht ist, wird es keinen Frieden geben.




© 2003-2009 www.napoleon-portal.de, Bonn ISSN 1864-9971

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