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Napoleon in seinem Arbeitszimmer von Jacques-Louis David, 1812

Nur selten schaffen es Menschen noch zu Lebzeiten eine Legende zu werden. Napoleon Bonaparte gelang dies und er war weit über Frankreichs Grenzen bekannt, geliebt, gefürchtet und gehasst. Die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen wäre ohne seine Ägypten-Expedition nicht möglich gewesen, er brachte der Revolution ihr Ende und ordnete die Verhältnisse in Frankreich neu und unter dem Vorbild "seines" Code Civil leben heute 300 Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Er ist aber auch der Mensch, der fast sein ganzes Leben Krieg führte und mit seiner maßlosen Politik Frieden in Europa unmöglich machte.

In der Geschichtsbewältigung ist das Thema Napoleon Bonaparte zu Recht nicht unumstritten. Von manchen wird er als revolutionärer Weltverbesserer gesehen, von anderen als Feldherr und Kriegstreiber der Europas Erde mit Blut tränkte und Millionen Menschen unterdrückte. Wahrscheinlich stimmt von allen etwas. Unzählige Bücher wurden bereits über ihn geschrieben und die Napoleon-Forschung hat noch lange nicht ihr Ende gefunden. Das Napoleon Portal wird viele Fragen nicht beantworten können, aber gemeinsam können wir das Thema diskutieren und für Interessierte zugänglich gestalten.

Das Napoleon Portal ist nicht statisch, sondern ein virtuelles Buch, das sich ständig verändert. Die komplette Seite ist modular angelegt, so können einzelne Kapitel oder Episoden der napoleonischen Epoche problemlos und komfortabel bearbeitet und erweitert werden. An einigen Stellen werdet Ihr deshalb nur Überschriften oder kurze Erläuterungen finden: Vielleicht seid Ihr der Autor, der diese Lücken schließen wird!

Helft mit und verbessert und erweitert dieses Portal gemeinsam mit uns. Nur mit Eurer Hilfe können wir in  naher Zukunft ein umfassendes Bild der napoleonischen Epoche anbieten. Noch mehr Informationen über die Französische Revolution, die napoleonische Epoche und große Schlachten, findet Ihr auf unseren zahlreichen Themenseiten. Diese sind über die Links im rechten Menü direkt zu erreichen.

 
  • The Spanish Army in North America 1700-1793 von Osprey

    The Spanish Army in North America 1700–1793Lange bevor die Engländer in der Neuen Welt Fuß fassten, bauten die Spanier bereits in Amerika ihre Vormachtstellung aus. Doch nicht nur in Südamerika waren sie vertreten, sondern hinterließen auch Spuren in den heutigen nordamerikanischen Bundesstaaten Florida, Arizona, Nevada, New Mexico, Texas, Alabama, Illinois und Kalifornien.

    Auch während der Amerikanischen Revolution spielten die Spanier eine Rolle und bekämpften die Briten. The Spanish Army in North America 1700-1793, das neue Buch aus der Reihe Men-at-Arms von Osprey, beleuchtet die Phase zwischen 1700 und 1793 und wird Ende November veröffentlicht.

    Der Autor René Chartrand ist ein international geachteter Experte des Themas und stellt anhand von zahlreichen Originaldokumenten die Einheiten sowie die wichtigsten Schauplätze der spanischen Militärgeschichte auf nordamerikanischem Boden vor. Bereits jetzt dürfen wir uns auf Tomahawk and Musket - French and Indian Raids in the Ohio Valley 1758 freuen, welches 2012 erscheinen soll. Die detaillierten Illustrationen in dem 48seitigen Buchs stammen von David Rickman.

    The Spanish Army in North America 1700-1793 (Men-at-Arms) bestellen!

  • England - Greenwich - National Maritime Museum

    Östlich von London, direkt an der Themse gelegen, schlägt, beziehungsweise tickt, das Herz der britischen Marine. Im Stadtteil Greenwich findet sich auf historischem Boden das größte Marinemuseum der Welt. Die Sammlung des National Maritime Museum dürfte einzigartig sein und jeden Aspekt des Zeitalters der Segelschiffe beleuchten. Aber die Gebäude, in denen die Exponate untergebracht sind, haben selbst Geschichte geschrieben oder dienten als Schauplatz für bedeutende Ereignisse der Marinegeschichte. Somit ist das NMM für Experten und Interessierte des Seekriegs gegen Napoleon die wichtigste Anlaufstelle um sich dem Thema zu nähern.

  • Line of Battle in der Zeitschrift "Militärgeschichte" des MGFA

    MilitärgeschichteIn der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Militärgeschichte“ des Militärgeschichtlichen Forschungsamts wird unser Internetprojekt www.line-of-battle.de recht ausführlich vorgestellt (Ausgabe 4/2010, Seite 25).

    Es hat uns sehr gefreut, dass unser Projekt mit seinen verschiedenen "Möglichkeiten einer Themenreise" beim Rezensenten einen günstigen Eindruck hinterlassen hat. Auch wenn die Internetseite schon in seiner derzeitigen Gestalt "insgesamt wenige Fragen zum Thema offen" lässt, ist uns dieses positive Feedback natürlich Ansporn für Künftiges!

    "Militärgeschichte" ist eine vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam (MGFA) vierteljährlich herausgegebene Zeitschrift. Sie kann abonniert werden, aber die jeweils vier letzten Ausgaben sind auch online verfügbar.

  • From Valmy to Waterloo (War, Culture and Society, 1750-1850)

    From Valmy to Waterloo (War, Culture and Society, 1750-1850)Die Kanonade von Valmy am 20. September 1792 war eine herausragende Schlacht des ersten Koalitionskriegs. Die aufständischen Franzosen unter Kellermann, denen man einen Sieg nicht zugetraut hatte, hielten den Truppen der anti-revolutionären Allianz nicht nur stand, sondern konnten auch in die Offensive übergehen. Johann Wolfgang von Goethe, der an diesem Feldzug teilnahm, soll nach der Schlacht gesagt habe „Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.“ Er sollte recht behalten. Valmy war aber nicht nur aus militärischer Sicht bedeutsam. Heere kämpften nicht mehr nur gegen Sold, sondern für Freiheit und ihre Nation.

    Einen Tag später wurde in Paris die Monarchie aufgehoben und die die Erste Französische Republik proklamiert. Erst 1815, auf den Feldern von Waterloo, fanden die militärischen Ereignisse schliesslich ein Ende. From Valmy to Waterloo (War, Culture and Society, 1750-1850) von Marie-Cecile Thoral wirft einen Blick auf die Zeit, in dem die Grenzen zwischen Militär und Zivilisten, aber auch zwischen Bürger und Nation aufgehoben wurden. Das Buch hat 280 Seiten und ist seit Januar 2011 bei Palgrave Macmillan erhältlich.

    From Valmy to Waterloo: France at War, 1792-1815 (War, Culture and Society, 1750-1850) bestellen!

  • Admiral Earl Richard Howe

    Admiral Earl Richard HoweMöglicherweise gehört die Biografie von Richard Howe, vielleicht sogar die Geschichte aller drei Howe-Brüder, zu den spannendsten der Epoche der Segelschiffe. Die Howes, verwandt mit dem englischen Königshaus, vollzogen eine beispiellose militärische Karriere und waren stark in die großen Ereignisse ihrer Zeit involviert. Nachdem Richard Howe in den Dienst seiner Majestät eintrat, kämpfte er erst im Österreichischen Erbfolgekrieg und dann auf dem amerikanischen Schauplatz des Siebenjährigen Krieges. Die Engländer gewannen die Vorherrschaft auf der anderen Seite des Atlantiks, die Howes verloren ihren ältesten Bruder für die Freiheit der englischen Kolonien.

    Während Richard einer der bedeutendsten Admirale seiner Zeit wurde, erwarb sein Bruder William als General der Landtruppen während des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs Ruhm und Ehre. Gemeinsam kämpften sie erst um den Frieden, wollten sie doch einen bewaffneten Konflikt mit den amerikanischen Kolonisten verhindern, um dann doch zu den Waffen gezwungen zu werden. Wenn George Washington der Gründervater der neuen Nation auf dem nordamerikanischen Kontinent war, dann waren Richard und William auf jeden Fall die Gründerbrüder!

    Noch im hohen Alter diente Richard Howe seiner Royal Navy. Mit dem Ausbruch der Französischen Revolution übernahm er wieder wichtige Kommandos und errang bedeutende Siege auf See. Sein letzter Sieg war die erfolgreiche ermittlung während der großen Meuterei im Jahr 1797. Auf Line of Battle präsentieren wir Euch einen kurzen Blick auf das Leben von Admiral Earl Richard Howe.